Die Firmengruppe Liebherr ist ein Global Player und mit ihren 13 Produktsegmenten in den verschiedensten Bereichen von Bau- und Werkzeugmaschinen über Kühl- und Gefriergeräte bis hin zu Flugzeugkomponenten und vielem mehr tätig. Als flexibler Blechfertiger freuen wir uns, für solch einen erfolgreichen Kunden produzieren zu dürfen. Im Jahr 2019 startete die Geschäftsbeziehung unserer beiden Häuser.

Im Nachgang zu einer Anfrage der Firmengruppe Liebherr kam es im ersten Schritt zur Produktion von Laserzuschnitten sowie Kantteilen. Die flexible Blechvorfertigung ist jedoch nur ein Teil unserer Wertschöpfungskette.

Nach weiteren Gesprächen fertigten wir einzelne Baugruppen und Podeste für Liebherr-Turmdrehkrane. Aktuell produzieren wir im Rahmen einer Serienfertigung zwei verschiedene Podeste jeweils mit einer Jahresstückzahl von 280 Exemplaren. Dabei wird bei der WECUBEX Systemtechnik GmbH mittlerweile die vollständige In-House-Prozesskette durchlaufen.

Weiteres neues Projekt mit Schwesterwerk in Tschechien 

Für das kommende Jahr steht ein weiteres neues Projekt an, was innerhalb der WECUBEX-Unternehmensgruppe etwas Besonderes ist. Denn der Produktionsablauf erfolgt gemeinsam mit unserem Schwesterwerk im tschechischen Holysov nahe Pilsen.

Geplant ist, dass wir gemeinsam 2000 Podeste produzieren.

Den Vorteil, den wir nicht nur bei diesem Kundenprojekt bieten: die komplette Wertschöpfungskette von der Blechvorfertigung über die Schweißerei bis hin zur Beschichtung, Montage und Versand verläuft bei uns unter einem Dach. So werden jene Podeste gelasert, geschweißt, pulverbeschichtet oder feuerverzinkt sowie teilweise vormontiert. Des Weiteren verfügen wir von WECUBEX über zahlreiche regionale Partner als verlängerte Werkbank welche zum Gelingen solcher Projekte ebenfalls beitragen.

„Die Vielfältigkeit des Produktportfolios der Firmengruppe Liebherr mit solch hohen Qualitätsansprüchen finde ich unheimlich spannend“, sagt Michael Schandelmeyer, der im Vertrieb das Projekt seitens WECUBEX betreut und fügt hinzu: „Es gibt viele unterschiedliche technische und administrative Anforderungen. Ob die Einhaltung von Werksnormen, Erstellung von Erstmusterprüfberichten (EMPB) oder Anforderung von Abnahmeprüfzeugnissen (APZ) – die Bauteile werden von uns gemäß den Vorgaben von Liebherr gefertigt und entsprechend dokumentiert.

Diese Aufträge, bei welchen wir unsere gesamten Kompetenzen einbringen dürfen, unabhängig ob Einzelteilfertigung, Baugruppen oder montierte Systeme entsprechen komplett unserer Unternehmensstrategie.“

Insgesamt wurde seit 2019 die Zusammenarbeit mit der Firmengruppe Liebherr stetig erweitert.

Wir schätzen diese partnerschaftliche sowie lösungsorientierte Zusammenarbeit wie auch die offene Kommunikation und freuen uns daher auf zukünftig neue Projekte!

Besonders gerne berichten wir in unserem Newsletter über Kundenprojekte, die uns schon viele Jahre oder Jahrzehnte begleiten. So besteht die Zusammenarbeit mit der Firma RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH schon seit 20 Jahren. 2019 kam zudem ein ganz neues Projekt hinzu, über dieses wir Sie gerne weiter informieren möchten.

Manchmal ist es sehr spannend zu erfahren, wie Kundenkontakte überhaupt zustande kommen. Bei einem Blick weit in die Firmenhistorie der WECUBEX Systemtechnik GmbH ist die Übernahme des Herbolzheimer Betriebes „Rime Blechformtechnik GmbH“ zu lesen. Einer der fortan übernommenen Mitarbeiter war Herr Eberhard Herrmann, der nun seit 20 Jahren erst für Rime und später für WECUBEX die Firma RAUCH betreut.

Angefangen mit einfachen Laser- und Kantteilen entwickelte sich die Geschäftsbeziehung stetig weiter. Hinzu kam ein erstes großes Projekt: der AERO GT-Behälter (Düngerstreuer). Jener Behälter wird in landwirtschaftlichen Großbetrieben als Düngerstreuer eingesetzt.

Der AERO GT ist dabei ein sehr hochwertiges Produkt, weshalb die Fertigungsprozesse sehr anspruchsvoll sind. So werden unterschiedliche Materialien wie u.a. Quadratrohre, Rundrohre sowie Bleche in den unterschiedlichsten Dicken verarbeitet. Der Anspruch an die Oberfläche ist außerdem sehr hoch.

Nur mit sehr genauen Schweißarbeiten und viel Erfahrung unserer Mitarbeiter kann diese Baugruppe produziert werden, damit die vorgegeben Toleranzen und Anforderungen eingehalten werden können.

 

Laufende Optimierungen nach Besuch in Testhalle in Rheinmünster

Im Sommer 2019 kam dann ein weiteres großes und vor allem innovatives Projekt hinzu: der Ausleger für den pneumatischen Exaktdüngerstreuer AERO.

„Die Firma Rauch kam vor der „Agritechnica“, der Leitmesse für die Branche Landtechnik, auf uns zu und fragte, ob wir kurzfristig für ein neues Projekt die Einzelteile liefern können. Das neue Projekt sollte auf der Agritechnica in Hannover vorgestellt werden“, erinnert sich WECUBEX-Vertriebler Eberhard Herrmann an die Anfänge des Ausleger-Auftrags.

Also fertigte WECUBEX kurzfristig die Einzelteile für die einzelnen Ausleger und aus Zeitgründen das Anfangsteil links und rechts komplett inklusive Schweißen. „Natürlich haben wir gehofft, dass die Nachfrage und das Interesse bei der Messe groß ist“, so Hermann. Und das war es! RAUCH entschloss sich, sechs Landmaschinen in den Feldversuch zu schicken. Kurze Zeit später folgte ein Termin bei RAUCH in der Testhalle in Rheinmünster. Dort waren neben Herrmann und Geschäftsführer Christian Graeve auch Mitarbeiter aus der Schweißerei und der Konstruktion dabei, schließlich war das Ziel, den Ausleger weiter zu optimieren.

Des Weiteren entschieden sich die Verantwortlichen aus Optimierungsgründen für den Einsatz des Schweißroboters. Hermann über das Projekt: „Mir gefällt die Zusammenarbeit mit der Firma RAUCH sehr gut, weil wir einen ehrlichen und offenen Austausch pflegen. Ein Beispiel dafür sind die fortlaufenden Optimierungen. Wir suchen gemeinsam nach Verbesserungen und Lösungen, die dann von den Konstrukteuren in den Zeichnungen übernommen werden. So sieht für mich konstruktive Zusammenarbeit aus.“

Nachdem die Änderungen umgesetzt waren, erhielt WECUBEX den Auftrag für ein größeres Auftragsvolumen. Wir wünschen der Firma RAUCH weiterhin viel Erfolg mit den Auslegern und freuen uns auf die nächsten spannenden Projekte!

Stetig unsere Produktionsprozesse zu optimieren – das gehört zur Firmenphilosophie der WECUBEX Systemtechnik GmbH. So dürfen wir Ihnen nun über unsere Neuanschaffung zweier Schleifkabinen berichten.

An unserem Firmensitz im badischen Herbolzheim produzieren wir mit verschiedenen Werkstoffen. So verfügen wir nun seit Mitte September einerseits für Edelstahl sowie andererseits für Aluminium über zwei neue Schleifkabinen. Jene für Edelstahl bietet neben drei manuellen auch einen teilautomatisierten Schleifplatz. Die neue Aluminium-Schleifkabine (Atex Zone 22) ist kleiner und bietet einen manuellen Tätigkeitsbereich.

Somit können wir auch durch die Teilautomatisierung im Edelstahl-Bereich die Schleifprozesse noch besser in den gesamten Arbeitsablauf integrieren und den Workflow optimieren. Dabei werden Schleifanforderungen von rein funktionalen Ansprüchen wie das Glätten der Schweißnähte und Entfernen von Anlauffarben bis zu optischen Ansprüchen an eine hochwertige Optik erfüllt.

Neben den schon jetzt spürbaren Verbesserungen im Produktionsablauf bieten wir durch beide Investitionen in den Maschinenpark zudem unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen höheren Schutz. Konkret bedeutet das: mehr Schallschutz sowie eine Reduzierung der Schall-Emissionen in der Werkhalle. Außerdem haben wir die Staub- und Feinstaubbelastung durch die moderne Absaugtechnik in der Werkhalle reduziert.

So ist auch Geschäftsführer Christian Graeve mit den beiden neuen Schleifkabinen zufrieden: „Durch die neue Positionierung und Optimierung der Arbeitsplätze erfolgte eine bessere Integration der Schleifarbeiten in den Wertschöpfungsprozess. Hiermit ist es uns gelungen, unsere Prozesszeit zu optimieren und die hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden noch effizienter zu erfüllen.“

Weiter fügt er hinzu: „Es ist wichtig, dass wir unseren Mitarbeitern den höchstmöglichen gesundheitlichen Schutz bieten. Und da gehören Investitionen in immer umweltschonendere Anlagen dazu.“

Sie als Kunde erwarten von uns höchste Qualität und Präzision in unseren kompletten Fertigungsprozessen. Neben starker Manpower und qualifiziertem Personal ist dafür ein moderner Maschinenpark unabdingbar. In einem anderen Artikel haben wir Sie bereits über unsere zwei neuen Schleifkabinen informiert. Nun möchten wir Ihnen unsere neuste Errungenschaft, die Entgratmaschine „Timesavers RB 42 Series“ und die damit verbundenen verbesserten Produktionsmöglichkeiten präsentieren.

Um die Entgratergebnisse in eine neue Dimension zu heben, haben wir diese neue Maschine für unsere Edelstahl- und Aluminiumfertigung erworben. So erzielen wir beim Entgraten durch eine multirotierende Bürstenmaschine mit bis zu acht Bürsten mehr Gleichmäßigkeiten sowie optimierte Rundungen der (Schnitt-) Metallkanten. Es sind Kantenverrundungen (von bis zu) Radius 2 mm möglich.

Außerdem können wir Ihnen mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Bauteilgröße bieten. Blechstärken bis zu 25 mm und einer Bauteilgröße von 50 mm bis zu  1.350 mm Breite sind für diesen Entgratprozess kein Problem mehr. Diese Entgratmaschine kann auch mit einem oder mehreren Schleifbandköpfen ausgerüstet werden, wodurch auch sehr große Grate perfekt entfernt werden und / oder ein perfektes Oberflächenfinish garantiert ist. Da die „42 RB 1350 Series“ mit frequenzkontrollierten rotierenden Bürsten ausgestattet ist, eignet sich diese Maschine auch zur Verarbeitung von plasma.-, laser-, gestanzten 3D- und maschinenverarbeiteten Bauteilen.

Bereichsleiter Blechfertigung, Klaus Wehrle, sieht das Geld als sehr gute Investition: „Neben besseren Ergebnissen beim Entgraten ist auch die Bedienbarkeit viel benutzerfreundlicher.“ Zudem sind die Werkzeugkosten aufgrund der längeren Standzeiten der Schleifmittel niedriger.

Im Endeffekt führt die neue Entgratmaschine zu mehr Spaß bei der Arbeit für unsere Werker und zu einer höheren Qualität für Sie als Kunden.

Wir bieten Ihnen im Überblick:

  • Hochwertige Kantenverrundung (Radius bis 2 mm)
  • Entgraten kleiner (50 x 50 mm) und großer ( bis 1.350 mm Breite) Werkstücke
  • Flache, geformte und 3-D Werkstücke mit Prägungen/ Umformungen können bearbeitet werden.
  • Vorschleifen großer Grate und finishen der Oberflächen.
  • Nachträgliches Aufbringen (Finish Schleifen) bei kaltgewalztem Blechen aus Aluminium und Edelstahl eines Schleifbildes (bis Korn 320) auf die Blechplatinen bis zu einer Breite von 1.350 mm.
  • Entfernen von Graten, welche laser-, plasma- oder gestanzt wurden in einem Arbeitsgang.
  • Tischöffnung erlaubt eine Bearbeitung bis zu einer Materialstärke von 100 mm.
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